"Qigong meets Rheuma"  mit Fotini Papadopulu,     

in diesem Workshop erfahren Sie in Theorie und Praxis, über die Wirkung vom Qigong bei Rheuma. 

 

 

Rheuma hat viele Gesichter...

und Rheuma ist nicht nur eine Alterskrankheit. 

 

Die ganzheitlichen und sanften Qigong Übungen ermöglichen es, sich auch ohne Schmerzen zu bewegen. 

 

Mit Qigong wird

die geschmeidigkeit der Faszien erhalten

Verspannungen gelöst

Muskeln gedehnt

das vegetative Nervensystem beruhigt.

 

Deutsche Qigong Gesellschaft 

 

Qigong-Übungen lindern Rheumaschmerzen

 

„Qigong meets Rheuma“ am 29. September 2018 beim Arbeitskreis                           Qigong mit älteren Menschen

NÜRNBERG – Wie man mit einfachen Übungen und Hilfsmitteln die Beschwerden rheumatischer Erkrankungen spürbar lindern kann, zeigte Qigong-Lehrerin Fotini Papadopulu beim Treffen des Arbeitskreises „Qigong mit älteren Menschen“ in Nürnberg. Papadopulu, die selbst seit vielen Jahren unter Rheuma leidet, hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, ihren zahlreichen Leidensgenossen Hilfen zur Selbsthilfe in die Hand zu geben, mit denen sich viele Beschwerden abmildern und leichter ertragen lassen.

Rheuma, das schon im antiken Griechenland bekannt war und mit „schmerzliche Strömung“ übersetzt werden kann, ist ein Sammelbegriff für mehr als 200 verschiedene Erkrankungen im Binde- und Stützgewebe des Bewegungsapparates. Rheumatische Beschwerden treten vorrangig in den Gelenken, den Knochen oder Weichteilen (Muskeln, Sehnen, Schleimbeuteln) auf. Allein in Deutschland zählt man etwa 12 Millionen Betroffene mit den Hauptdiagnosen Arthrose, Arthritis, Fibromyalgie, Osteoporose und weitere schmerzhafte Muskelerkrankungen.

Mit dem Praxistest „Tigerkralle“ und verschiedenen Fingerübungen können Betroffene sehr schnell ihre Einschränkungen bei den Gelenken der Finger erkennen. Verschiedene Techniken der Selbstmassage, zum Teil auch unter Zuhilfenahme von magnetischen Igelbällen, führten zu einer deutlich spürbaren Belebung der Hände und deren Entspannung. Als die Referentin dann mit einer Holzspachtel ihre selbst zusammengerührte Handsalbe an die Teilnehmenden verteilte und eine Partnermassage der Hände anleitete, kam es von allen Seiten zu zufriedenem „Schnurren und Gurren“. Denn die positive und entspannende Wirkung auf die Fingergelenke war für alle offensichtlich. In einer zweiten Übungseinheit widmete sich die erfahrene Qigong-Lehrerin mit eigenem Studio in Ellwangen den größeren Gelenken des Körpers wie Schultern und Knien. Sanfte, möglichst runde Bewegungen führen zu einer spürbaren Entlastung und Entspannung der betroffenen Körperpartien. Für die Schultern sind kreisende Bewegungen in Form von „Achtern“ einfach „herrlich entspannend und auflockernd“. Das konnten die 24 teilnehmenden Kursleiter_innen deutlich an sich selbst spüren. Mit einer speziellen Qigong-Übung für Knie, Hüfte und Wirbelsäule begeisterte Papadopulu die Mitübenden ein weiteres Mal für diese sanfte Übungsform für Rheuma-Patienten. „Stress ist für Rheumatiker ganz schlecht“. Deswegen sind Qigong-Übungen und - Massagen ein wirklich erfolgversprechender Weg bei der Arbeit mit Personen rheumatischer Krankheitsbilder – darin waren sich alle Teilnehmenden an Ende des Tages total einig.  

Kursleitende, die interessiert an der Arbeit mit Rheumatikern sind, können sich an die Deutsche Rheuma-Liga wenden (www.rheuma-liga.de). An vielen Orten in ganz Deutschland gibt es Arbeitsgemeinschaften, die neben dem speziellen Funktionstraining auch gerne Qigong in ihr Angebot aufnehmen, lautete Fotinis abschließender Tipp.

Text und Bilder: Ralf Jakob

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